Musterinterpretation goldne topf

E. T. A. Hoffmann hat in dem Klassiker »Der goldne Topf« althergebrachte und klassische Märchen-Elemente mit antikem Mystizismus verwoben. Dazu nutzt der Schriftsteller der Romantik oft eine vergleichende Bildsprache oder Gleichnisse (beispielsweise Feuerlilie = leidenschaftliche Frau). Auch religiöse Motive finden sich in der Novelle wieder (drei Schlangen = Dreifaltigkeit). Viele unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten bieten sich an. Der Leser wird zudem durch Dialoge in die Handlung eingebunden und befindet sich so mit den Geschehnissen auf Augenhöhe. Gefangen in der Flasche leidet Anselmus große Qualen. In Gestalt einer Kaffeekanne weist die Alte ihn darauf hin, dass ihr Fluch sich erfüllt habe. Der verwirrte Anselmus will sich jedoch nicht von ihr befreien lassen. Er fühlt sich schuldig, weil er sich von Serpentina abgewendet hat.

Unterdessen hat die Alte den goldnen Topf gestohlen und will fliehen. Anselmus hört Serpentina stöhnen und will das Kristall sprengen, um sie zu retten. Es kommt zu einem erbitterten Kampf zwischen der Hexe und Lindhorst, den Lindhorst für sich entscheidet. Die Alte wird vernichtet. Anselmus wird aus der Flasche befreit und schließt seine Geliebte in die Arme. The Golden Pot: A Modern Fairytale (Der goldne Topf. Ein Märchen aus der neuen Zeit) is a novella by E. T.

A. Hoffmann, first published in 1814. Hoffmann regarded it as his best story (Kaiser 1988, 37), and there is wide agreement among literary scholars that it is a masterpiece of romantic literature (Feldges & Stadler 1986, 64). […] Beispielinterpretation „Der goldne Topf“ […] E.T.A. Hoffmanns „Der goldne Topf“ wurde erstmals 1814 veröffentlicht und wird im Untertitel „Ein Märchen aus der neuen Zeit“ genannt (Basissatz). Im Mittelpunkt der Erzählung (auch Novelle) steht der Student Anselmus, der im Konflikt zwischen der realen Welt und dem Reich der Phantasie lebt (Thema des Werkes). Bis heute gilt die Novelle »Der goldne Topf« von E. T. A. Hoffmann als eines der bedeutendsten Werke des Vertreters der Romantik.

Die Erstveröffentlichung ist auf das Jahr 1814 datiert; fünf Jahre später wurde das »Märchen aus der neuen Zeit« durch den Autor überarbeitet. Es spielt zur Zeit seiner Entstehung, also im frühen 19. Jahrhundert, in Dresden. Zu den Besonderheiten der Märchen-Novelle gehört die Gliederung in 12 sogenannte »Vigilien« (Vigil = Nachtwache bzw. Nachtgebet). Eine Linksammlung zu abiturrelevanten Themen von Gedichtinterpretation bis Szenenanalyse findet ihr über den Link. Im vorliegenden Textabschnitt aus der zweiten der zweiten Vigilie (S. 12, Z.

1- S. 13, Z. 12 und S- 13, Z. 28-14, Z. 24) wird nun zu untersuchen sein, inwiefern E.T.A. Hoffmann eine „Romantisierung der Welt“ vornimmt, wie sie Novalis versteht. Er spricht von Romantisierung als einer „qualitativen(n) Potenzierung“ und meint damit eine „Operation“, in der das „niedere Selbst“ mit einem „besseren Selbst … identifiziert“ wird. Romantisieren geschehe, wenn man „dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen den unendlichen Schein gebe“. Eine Romantisierung ist hier also eine Veränderung in eine andere Sphäre, eine Erweiterung des Ichs in einen Zustand, der über das Normale hinweggeht.

Anselmus later chances to meet his friend, Assistant Headmaster Paulmann, who invites him to his home. There, he meets Paulmann`s blue-eyed daughter, Veronika, who falls in love with him. He also meets Registrar Heerbrand, who procures for him a job copying old manuscripts for Archivist Lindhorst, an eccentric alchemist and magician. On what is to be his first day of work, however, the old applemonger appears before him at the Archivist`s door, and, consumed with terror, Anselmus falls unconscious and fails to assume his new position.

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